Albert
Ich bin Albert; ein tibetischer Hütehund (Tibet- Apso).
Ich habe 2022 in der Nähe von Hamburg das Licht der Welt erblickt und bin im familiären Anschluss im Wohnzimmer mit 5 anderen Geschwistern
Ab der 6. Lebenswoche habe ich meine spätere Familie im Rahmen kurzer Besuche beschnuppern dürfen und mit der 11. Bin ich dann umgezogen.
Seitdem lebe ich im Familienanschluss mit 2 Kindern, einer Katze, Hühnern, Bienen und Gartenteichfischen mit einem grossen Garten in der Lüneburger Heide.
Ab der 12. Woche durfte ich mein Frauchen direkt bei der Arbeit begleiten und vieles kennenlernen.
Ich besuche regelmässig die Hundeschule, liebe das toben mit „meinen Kindern“ und das Arbeiten mit der Nase bei grossen Spaziergängen.
Derzeit mache ich gemeinsam mit meinem Frauchen zusammen die Ausbildung zum Therapiebegleithund.
Mein langes Fell und meine lustige Art sind mein „Markenzeichen“!
Allgemeines zum Hund in der Therapie
Hunde sind in unserer Kultur als Haustier weit verbreitet, was sie für viele Menschen als gut zugänglicher & wenig angstassoziierter Beziehungspartner interessant macht. Jedoch gibt es noch viele weitere Aspekte, die sie als therapeutischen Begleiter so wertvoll machen.
Starke Bindungsfähigkeit und Empathie: Hunde sind von Natur aus soziale Tiere und haben die Fähigkeit, starke Bindungen zu Menschen aufzubauen. Sie spüren oft die Emotionen und Bedürfnisse der Menschen um sie herum und reagieren entsprechend, was sie zu einfühlsamen Partnern in der Therapie macht. Ihr intuitives Verständnis für menschliche Emotionen kann besonders hilfreich sein, um Menschen in schwierigen Zeiten zu unterstützen.
Förderung der sozialen Interaktion: Hunde haben eine starke soziale Natur und fördern den Kontakt zwischen Menschen. In Gruppentherapien können sie die Kommunikation und den Austausch zwischen Teilnehmern anregen. Für Menschen mit sozialen Ängsten oder Isolation können Hunde eine Brücke zu anderen Menschen schaffen und das Gefühl der Zugehörigkeit stärken.
Stressabbau und Beruhigung: Der Kontakt mit Hunden kann eine beruhigende Wirkung auf den Menschen haben. Ihr sanftes Verhalten, das Streicheln und die Nähe zu einem Hund können den Blutdruck senken und das allgemeine Stressniveau verringern. Hunde bieten bedingungslose Zuneigung, was den Therapeuten und Klienten hilft, sich zu entspannen und emotionale Blockaden abzubauen.
Förderung von Bewegung und Aktivität: Hunde erfordern regelmäßige Bewegung, was auch den Menschen in der Therapie zu mehr Aktivität anregen kann. Spaziergänge mit Hunden oder das Spielen mit ihnen fördern die körperliche Gesundheit, was wiederum positive Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden hat. Aktivität im Freien hilft, den Kopf freizubekommen und fördert eine bessere Stimmung.
Stärkung des Selbstwertgefühls: Hunde sind loyal und bedingungslos in ihrer Zuneigung, was das Selbstwertgefühl von Klienten stärken kann. Sie erfahren Zuneigung und Vertrauen, was besonders bei Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl oder emotionalen Schwierigkeiten heilend wirken kann.
Förderung von Verantwortung und Struktur: Die Pflege eines Hundes bringt eine tägliche Routine mit sich, wie Fütterung, Gassigehen und Pflege. Diese Struktur ist besonders wichtig für Menschen, die Schwierigkeiten mit Selbstorganisation oder Motivation haben. Hunde fördern Verantwortungsbewusstsein und helfen, einen geregelten Alltag zu etablieren.
Förderung von Empathie und Mitgefühl: Der Umgang mit einem Hund erfordert, auf dessen Bedürfnisse einzugehen, was Empathie und Mitgefühl fördert. Hunde vermitteln den Menschen, dass auch Tiere Emotionen und Bedürfnisse haben, was zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und denen anderer führen kann.
Positive Auswirkungen auf psychische Erkrankungen: Hunde haben sich besonders bei der Behandlung von Angststörungen, Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen als hilfreich erwiesen. Ihre Anwesenheit und die liebevolle Interaktion mit ihnen können helfen, Ängste zu lindern, Depressionen zu mildern und das Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Heilung zu stärken.
Hunde sind durch ihre Vielseitigkeit, ihre emotionale Intelligenz und ihre Fähigkeit, starke Bindungen zu Menschen aufzubauen, in der Therapie besonders wertvoll. Sie bieten Trost, fördern soziale Fähigkeiten und helfen dabei, psychische sowie physische Gesundheitsziele zu erreichen.
