Viele Jahre durfte ich als Ergotherapeutin prägende Erfahrungen im Bereich der Geriatrie & Gerontopsychiatrie sammeln. Tiere haben in diesem Bereich einen ganz besonderen Stellenwert; bereits in Bezug auf die sozialanamnestische Verläufe jedes einzelnen älteren Menschen.
Sie helfen dabei, positive Gefühle zu wecken, Ängste abzubauen und emotionale Zugänge zu öffnen. Durch den Kontakt mit Tieren wird auch die Kommunikation angeregt und soziale Teilhabe gefördert – das ist besonders wichtig für Menschen, die sich zurückziehen oder von Demenz betroffen sind.
Darüber hinaus unterstützen Tiere die kognitive Aktivität: Erinnerungen, Aufmerksamkeit und Orientierung können durch einfache Interaktionen wie Füttern, Streicheln oder Beobachten angeregt werden. Auch die Beweglichkeit und Feinmotorik werden durch spielerische oder pflegerische Aufgaben gefördert.
Nicht zuletzt steigern Tiere die Motivation, an therapeutischen Angeboten teilzunehmen, und tragen so zu einer positiven Tagesstruktur und einer höheren Lebensqualität bei. Sie wirken wie kleine „Brückenbauer“ – sie schaffen einen einfachen, motivierenden Zugang zu den Fähigkeiten und Ressourcen, die Menschen im Alter oder mit psychischen Einschränkungen stärken.
Anbei erhalten Sie eine Übersicht unseres Angebotes, das speziell auf die Förderung von Ressourcen, Alltagskompetenzen und Lebensqualität im geriatrischen und gerontopsychiatrischen Kontext ausgerichtet ist.
